REVIER TIEF-OST

Der Autor



Mario Ulbrich - Jahrgang 1964, geboren in Zwickau - verschlug es Mitte der 1970er Jahre nach Schwarzenberg. Er wäre lieber in Zwickau geblieben, gibt aber zu, dass er seine Liebe zum Schreiben im Erzgebirge entdeckt hat. In seiner neuen Schulklasse fand er nämlich endlich ein Publikum, das sich gegen seine Geschichten nicht zur Wehr setzte ... Mario lebt heute in Grünhain im Erzgebirge.


Seine ersten Geschichten veröffentlichte er 1989 in der Anthologie Der lange Weg zum blauen Stern im Verlag Neues Leben Berlin. Zur Wendezeit bastelte er mit dem Lektor Erik Simon an seinem ersten Erzählungsband für den Verlag Das Neue Berlin: Humorige Science Fantasy vom Planeten Helgoort.


Das Buchprojekt wurde in einem frühen Stadium fallen gelassen, weil der Verlag in finanziellen Schwierigkeiten steckte. Einige der Stories erschienen später im SF-Magazin Alien Contact, darunter Der Drachentöter und Mission für Michael Clopper.


Von 1989 bis 1991 veröffentlichte Mario zahlreiche Geschichten im Satiremagazin Eulenspiegel. Dann vereinnahmte ihn die Zeitungsarbeit. Seit 1991 ist er Redakteur bei der Freien Presse Chemnitz, zuerst in den Lokalredaktionen Schwarzenberg und Zwickau, seit dem Jahr 2000 im Ressort Reportage. 1997 gewann er den
Journalistenpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, 1999 einen Sonderpreis beim 20. Lokaljournalistenpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung.


Der Ernst des Lebens hat ihn eingeholt ... aber nicht ganz. Insider berichten, dass es kaum einen Artikel von Ulbrich gibt, in den er nicht wenigstens einen Witz schmuggelt. Außerdem schreibt er regelmäßig Glossen in den Rubriken Schon wieder Samstag und Netzgeflüster. Letztere ist die wöchentliche Computer-Kolumne der Freien Presse, und hier entstand auch die Serie um Wachtmeister Drombusch.