Die Tatverdächtigen im Bereich des Polizeireviers Tief-Ost
Die Männer vom Revier Tief-Ost haben sich während ihres Dienstes wenige Freunde, aber viele Feinde gemacht. Einige davon lernen Sie hier kennen.
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Boris Wladimirow
Pate der sibirischen Mafia. Ural-Russe, Ex-KGB-Offizier. Stark behaart und skrupellos. Der einzige Verbrecher, nach dem jemals mit einem Duftfahndungsblatt gesucht wurde. Hatte sein Hauptquartier im russischen Spezialitätenrestaurant Piroschka. Ruht derzeit eingefroren in einem Bunker unter der Elbe. |
Semjon und Sergej
Die persönlichen Recken des Paten. Sie stammen aus der Taiga, wo sie in ihrer Kindheit durch Boris Wladimirow zu Wegelagerern ausgebildet wurden, was sie vor einem arbeitsreichen Leben bewahrt hat. Sie sind nicht die hellsten, aber von unerschütterlicher Loyalität. Das hat sie jedoch nicht daran gehindert, nach Wladimirows Niederlage in der Schlacht um den Geheimbunker mit einem Geldkoffer voller US-Dollars durchzubrennen. |
Der Kaffeekassenknacker Schlieder
Der Name sagt alles. Ein Kleinkrimineller, der Schatullen knackt und auf Kaffeekassen spezialisiert ist. Er wird häufig verhaftet, entkommt manchmal und landet letzten Endes immer wieder auf freiem Fuß - nur, um erneut verhaftet zu werden. |
Ali Musterfa, der Dönermann
Kein wirklicher Schurke, aber aufgrund seines gebrochenen Deutsches der übliche Verdächtige im Bereich des Reviers Tief-Ost. |
Wjatscheslaw Dolonski
Brieftaschenschlitzer aus Polen. Durch ein Versehen unserer Beamten mit einem Steckbrief vorübergehend zum Bürgermeister gewählt. Hat sich später mitsamt der Büroausstattung des Bürgermeisterzimmers über die Oder abgesetzt, wo er neue Fischzüge ausbrütet. |
Der Silver Surfer
Ein berüchtigter Hacker aus Tief-Ost, der in den sabotierten Rechnern sein Signum hinterlässt: Ein silbergrauses Surfbrett mit einem DSL-Stecker an der Spitze. Nachdem der Silver Surfer diversen Schabernack getrieben hat, wurde er von Wachtmeister Drombusch enttarnt. Hinter dem Tarnnamen verbirgt sich Rudi, der Rollstuhlfahrer, ein Rentner, der seine Gehbehinderung durch Genialität am Laptop ausgleicht. |
Tilo, der Sauger
Ein jugendlicher Raubkopierer. Hält sich selbst für Robin ROM, der es den Firmen nimmt und es dem Volke brennt. In der Folge Soko Schwarzbrand waren ihm die Beamten das erste Mal auf der Fährte. Damals musste er für Drombusch eine CD mit Volksmusik brennen. |
Helena Pimpernova, die Exil-Tschechin
Vor Jahren wurde sie von einem Versicherungsvertreter, der ihr die große Liebe versprochen hatte, über die Grenze gelockt. Aber der Mann war ein Angeber. Nichts an ihm war groß. Helena machte ihr eigenes Gewerbe auf, das alt, aber nicht besonders ehrwürdig ist. Sie ist die Betreiberin des Bordells "Rote Lotuslampe", das vorübergehend einen Betreuungsvertrag mit der sibirischen Mafia hatte. |
Alfons Donnerhack, der Altnazi
Ein Mann so übellaunig wie eine Ratte in Stalingrad. Seit dem knapp verlorenen Krieg betätigt er sich übertage als Fuhrunternehmer, während er untertage die Kameradschaft Reichsmitte leitet, die aus sieben alten Herren besteht, allen, die noch übrig sind. Die Kameradschaft residiert im allerletzten Führerhauptquartier, träumt vom endgültigen Endsieg und steht kurz davor, Adolf Hitlers letzten Befehl auszuführen: Lasst den Werwolf los! |
 Bodo Kotzlowski, der Jungnazi
Ein bulliger junger Mann, hinter dessen Stirn sich viele Sorgen verbergen und sonst nichts. Bodo ist der Anführer der Glatzen Ost, der regionalen Skinhead-Gruppierung. Offiziell nennt er sich Sauleiter, weil er gerne die Sau rauslässt. Was das Wort über seine Truppe aussage, hat er noch nicht mitgekriegt. |
Admiral Cannabis
alias Ralf Rackwitz, der Sicherheitschef der Glatzen Ost. Außerdem gehören dazu: Benjamin Dobrowolski, Pickelhaube Rosinsky, Murad Trallischewski, Jakubowski, Natschynski, Grobkowsky, der dicke Jurczewski, Bohnenstange Kobylanski, Rajewski, Krischkowski und Nadja, ein deutsches Mädchen mit rosa Haaren. |
Die unausstehlichen Kollegen vom Revier Groß-West
Moser, Holzer und Polizeiübermeister Wurzer, natürlich aus Bayern. Ihr Revier ist das deutsche Vorzeige-Revier schlechthin. Unter den Besten der Besten sind sie die Allerbesten. Außerdem nerven sie ganz schön. |
 Dr. Enno Twellenkamp
Freimaurer und Rotarier. Seine Haare hat er mit viel Gel zu einer Frisur gestylt, wie sie dynamische Wirtschaftsbosse trag, die keine Skrupel kennen, Sachen zu versprechen, von denen sie nichts verstehen. Twellenkamp ist aus dem Westen ins Erzgebirge gekommen, um die Waschmaschinenmanufaktur seiner Familie zu leiten, was eine von den Sachen ist, die er besser nicht hätte versprechen sollen. Außerdem ist er Geschäftsfüherer des Freizeitparks Wild Wild Ost. |
Eddie Raffke
Ein zeckenartiger Mann mit dem Gesicht eines Frettchens, dem Charakter eines Wiesels und der Umtriebigkeit eines Hamsters im Laufrad. Bei den Menschen in Tief-Ost ist er verhasster als Rapsänger, polnische Spargelstecher oder die Kerle, die Prinzessin Diana um den Tunnelpfeiler gewickelt haben. Denn Eddie Raffke ist GEZ-Fahnder. Ständig versucht er nachzuweisen, dass im Revier Tief-Ost internetfähige PCs stehen, um die GEZ-Gebühr kassieren zu können. |
Asamo bin Essen
Ein arabischer Schläfer, der einen Keksladen in der Kreisstadt betreibt. Dort gibt es klebriges Gebäck, und Drombusch hat schon einen Zahn dort gelassen. |
Cracker McRip
Ein von Interpol gesuchter Codebrecher, bewaffnet mit einer scharfgeschliffenen CD-ROM. |
Igor Datschenko
Der Junior-Pate der sibirischen Mafia. Nachfolger von Boris Wladimirow. Bevor er Stress verbreitet, relaxt er, beispielsweise bei einer Schwellkörpermassage in der Roten Lotuslampe. |
M'Bimbo Watumba
Ein Hightechschieber, der Cappuccinomaschinen, Eiswürfelcrusher und Kondomautomaten nach Schwarzafrika schmuggelt. Nachdem es mit einer Lieferung Probleme gegeben hat, ist er hinter Fahrradschlauchautomaten her. |